Unternehmen

RMVG

Im April 1992 beabsichtigte die Restmüllverwertungsgesellschaft (RMVG), eine Restmülldeponie in Eisenerz am Erzberg zu errichten. Als genauen Standort für die Deponie war der Pauli-Sturz vorgesehen. Es sollte eine, nach heutigem Stand der Technik ausgestattete Deponie für schadlose Ablagerung von Abfällen errichtet werden. Noch im selben Jahr wurde die Genehmigung für die Errichtung einer solchen Deponie, am Erzberg, erteilt. Nur ein Jahr später, 1993, wurde die Restmülldeponie in Betrieb genommen.

Die hydrogeologischen und geologischen Gegebenheiten am Erzberg bieten einen optimalen Standort für die Deponie, welche eine Mischform aus Hang- und Muldendeponie ist.
Die Vermeidung von nachhaltigen Umweltschäden, sowie die hygienischen und ökologischen Gesichtspunkte der Deponie am Erzberg sind die wichtigsten Merkmale der RMVG in Eisenerz.

RSVG-VH

Um Abfälle mit einem hohen Anteil an löslichen, anorganischen Schadstoffen zu behandeln, bzw. zu stabilisieren, benötigte die RMVG am Erzberg eine, dem Stand der Technik angepasste Verfestigungsanlage. Eine solche Anlage wurde über den Winter, in den Jahren 2000 und 2001 am Breitlahnsturz, am Erzberg erbaut. Die Verwaltung dieser Verfestigungsanlage übernahm die Reststoffverhaldungsgesellschaft (RSVG-VH).

RPE

Der Recyclingpark in Eisenerz wurde im Jahr 2003 als „Probebetrieb“ errichtet. Die Anlage befindet sich auf einem Gelände von ehemaligen Werkstätten der Voest Alpine und wurde so zum optimalen Standort für den Recyclingpark (RPE). Im Jahr 2006 wurde der Park dann offiziell in Betrieb genommen.

Der Recyclingpark wurde zur ersten österreichischen Anlage für die Aufbereitung von Shredder- Leichtfraktionen1. Die Anlagenkapazität des Parks betrug zu Beginn 30.000 Tonnen, wurde aber später mit Genehmigung auf ca. 70.000 Tonnen erhöht.

1.Shredder-Leichtfraktionen sind spezielle Rückstände aus der Altautoverwertung

RSE

Ende des Jahres 2000 entschied sich die Stadtgemeinde Eisenerz dazu, eine neue Gesellschaft für die Entsorgungsdienstleistungen der Gemeinde zu gründen. Die RSVG-VH wurde als minderheitsbeteiligter Partner ausgewählt. Zielsetzung der Gesellschaft ist es, in Bereichen zusammen zu arbeiten, in denen Aufgaben besser gemeinsam erfüllt werden als von jedem Partner alleine.
Die RSE hat ein Jahr später, 2001, ihre Tätigkeit aufgenommen. Das Tätigkeitsgebiet umfasst vor allem die Sammlung von Restmüll, Biomüll, Altpapier, Metall- und Kunststoffverpackungen.
Der spätere Bau eines Altstoffsammelzentrums förderte die Abfallwirtschaft in Eisenerz. Alle Abfälle und vor allem Problemstoffe, die nicht von regelmäßigen Abfuhren erfasst werden, können von den Bürgern der Stadt in diesem Zentrum abgegeben werden. Auch wurde ein neues Sammelfahrzeug angeschafft.
Als weiterer Meilenstein der Zusammenarbeit, wurde ab April 2011 auch die Gemeinde Vordernberg in diese Abfallwirtschaft eingegliedert.
Alle Maßnahmen, die gesetzt wurden, tragen zur erfolgreichen Abfallwirtschaft in dieser Region bei, welche auch in Zukunft gesichert ist.

rmvg_hist1

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Organigramm

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